Stress wird oft als negativ wahrgenommen, kann aber auch positive Effekte haben – das nennt man Eustress (positiver Stress). Hier sind einige Beispiele, wie Stress förderlich wirken kann:
Widerstandskraft (Resilienz) stärken: Wer mit Stresssituationen umgehen lernt, wird widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Herausforderungen.
Motivation und Antrieb: Ein gewisser Druck kann dazu führen, dass man aus der Komfortzone heraustritt und neue Dinge ausprobiert.
Schnellere Entscheidungsfindung: In stressigen Momenten werden instinktiv Entscheidungen getroffen, was in kritischen Situationen hilfreich sein kann (z. B. in Notfällen).
Wichtig ist, den positiven Stress von Distress (negativem Stress) abzugrenzen. Während Eustress antreibt, kann Distress auf Dauer schädlich sein. Ein gesunder Umgang mit Stress, zum Beispiel durch Pausen, Bewegung oder Meditation, hilft, das Beste aus ihm herauszuholen.