Nach dem humboldtschen Bildungsideal soll ein autonomes Individuum eine Person sein, die Selbstbestimmung und Mündigkeit durch ihren Vernunftgebrauch erlangt. Das Ideal nach dem Konzept von Business Intelligence ist die Gewinnung von Erkenntnissen, die im Hinblick auf bestimmte Ziele bestmögliche operative und strategische Entscheidungen ermöglicht und unterstützt.
Doch man kann sie bis in das politische Leben hinein verspüren: die Angst vor dem eigenen Urteil. Selbst große Parteien verstecken sich gerne hinter dem Urteil ihrer Wähler. Der Souverän hat es so gewollt, hat ja so entschieden. Ganz ähnlich wenn Manager nur oder vor allem nach Gewinn und Umsatz bewertet und entlohnt werden. Denn hierüber hat ja der Markt oder noch besser der Kunde als angeblicher König entschieden. Aber nur solange es aufwärts geht, sind es alle zufrieden.
Was aber, wenn eine Vorstellung verfolgt wird: nach der auf Dauer aus kurz immer lang gemacht werden könne, nach der man darauf baut, das Gewesene aus der Vergangenheit in die Zukunft fortschreiben zu können, nach der langfristiges Denken laufend mit kurzfristig veränderten Annahmen überlagert wird, nach der ganzheitliches Denken von selektiven Wahrnehmungen verdrängt wird?
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Diplomkaufmann Jörg Becker
Executive Coaching
Autor zahlreicher Publikationen
Langjähriger Senior Manager in internationalen Management Beratungen
Inhaber Denkstudio für
strategisches Wissensmanagement