In der Theorie der Wahrscheinlichkeiten geht es darum, was am Unvorhersehbaren formalisierbar und quantifizierbar sein könnte. Im antiken Griechenland gab es hierfür extra den Gott Chaos, der das repräsentieren sollte, was nicht organisierbar ist.
„Der Zufall eröffnet uns eine Welt der Möglichkeiten.“
„Wie das Universum selbst, scheint diese fast unendlich.“
„Die erste Regel der Wahrscheinlichkeiten lautet, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses die Summe der Wahrscheinlichkeiten aller Möglichkeiten ist, die es realisieren“.
In den letzten Jahren hatte Sven für seine Firma im Durchschnitt sechs bis sieben Stunden pro Tag berechnet, sechs Tage pro Woche, dazu noch ein paar Stunden am Sonntag. In den letzten Wochen war die Zahl seiner „chargeable hours“ deutlich gesunken. Wenn er an den Haufen Telefonnotizen dachte, den ihm seine Sekretärin wieder auf dem Schreibtisch ausgebreitet haben dürfte, verlor er die Lust, sofort wieder ins Büro zu fahren. Und wozu das Ganze? Insgeheim gestand er sich ein, dass er den ewigen Stress noch nie sonderlich geliebt hatte. Nur damit er für andere Unternehmen deren Probleme löste? Wollte er wirklich so reich werden wie manche der Partner im Hause? Und dafür alle persönlichen Beziehungen aufs Spiel setzen. Nur widerwillig schleppte er sich unter die Dusche und schaffte es gerade noch zu einem Frühstück aus einem Croissant vom Tag zuvor und einer Tasse starken Kaffee.
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