Studieninhalte orientieren sich unter dem Gesichtspunkt einer betriebswirtschaftlichen Bildungsrendite am Leitgedanken der „Employabilität“, d.h. den größtmöglichen Chancen für eine darauf aufbauende Beschäftigungsfähigkeit. Hierfür steht u.a. auch die Forderung nach einem europäischen Hochschulraum „zur Förderung der Mobilität und arbeitsmarktbezogenen Qualifikation“. Es wurde eine Jagd nach Credit Points des „European Credit Transfer System“ eröffnet. Diese ECTS sind zur Währung der Bologna-Studiengänge geworden (1 Punkt = 30 Stunden, 180 Punkte = 1 Bachelor). Ein weiterer Leitgedanke: erhöhte Mobilität der Studenten sei ohne Zeitverlust und ohne Erhöhung der Kosten für Eltern und Staat möglich. In diesem System der Anreize versuchen Studenten, möglichst schnell mit möglichst geringem Aufwand möglichst viele Credit Points und gute Noten zu erlangen.
Projekt Personal
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