Agiles Arbeiten verändert Arbeitswelten, aber wie genau eigentlich? Darunter versteht man beispielsweise „das Arbeiten in kleinen Teams, mit einer systematischen Erfassung des Fortschritts, der andauernden Bereitschaft zur Veränderung der Arbeitsweise und einer Orientierung an den Bedürfnissen des Kunden“. Wenn man also bereits ist (sein muss), immer wieder etwas Neues auszuprobieren und man sich darauf einlässt, nicht in vertrauten Bahnen zu arbeiten, sondern regelmäßig querzudenken. Zum Kern einer agilen Projektarbeit gehört ein Verzeichnis, in dem alle zu erledigenden Aufgaben (eines Teams) festgehalten und entsprechend ihrer Wichtigkeit priorisiert werden. Auf Grundlage des in kurzen Zeitabständen dokumentierten Bearbeitungsstandes stellt man sich zeitnah Fragen wie beispielsweise: Was habe ich seit gestern getan? Was plane ich bis morgen? Auf welche Hindernisse bin ich gestoßen? Und wie können diese beseitigt werden? Entscheidet ist, dass der Projektzeitraum von vornherein festgelegt ist, aber die Ziele und die zu lösenden Aufgaben flexibel neu festgelegt werden können, wenn dies aus dem Arbeitsablauf heraus notwendig werden sollte. Mitglieder eines Projektteams müssen hierbei sachlich, präzise und (möglichst) hierarchiefrei kommunizieren können. Reagieren auf Veränderungen ist wichtiger als die Befolgung eines Plans.
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