Im Mittelalter muss diese Stadt in Pommern, dieses Stettin eine schöne Stadt gewesen sein. Rotwein brachten die Stettiner immer mit von ihren Reisen. So manche Probe mag schon auf den Speichern gehalten worden sein, oder auch in den stattlichen Bürgerhäusern. Und auch so manche Tonne Bier ist hier wohl angezapft worden. Unter dem Alten Fritz nahm dann Stettins Entwicklung einen steilen Aufstieg. Denn jetzt begann sich die verkehrsgünstige Lage so richtig auszuwirken: die Lage an dem großen Strom, der die Seeschiffahrt bis tief in das Land hinein erlaubte. Ernst Becker war ein Stettiner in jener Pionierzeit, in der sich (aus heutiger Sicht) wagemutige Piloten völlig auf sich allein gestellt und nur auf ihr Fluggerät, ihren Motor und ihr fliegerisches Können vertrauend auf die Reise durch die Lüfte machten. Er lebte den Traum, dass der Mensch die Luft unterjochen und sich über sie wird erheben können, wenn er gegen den Widerstand der Luft nach einem Auftrieb auch im Luftmeer sucht, um in diesem schweben, fliegen zu können. Er hatte das Glück, das Gefühl des Fliegens erleben zu dürfen, frei über der Erde zu schweben, mit den Winden zu kämpfen und zugleich mit ihnen eins zu sein.