Lifestyle-Trends:
Pioniere der Kulturwirtschaft zeichnen sich durch große inhaltliche und persönliche Flexibilität aus.
Neue Arbeitsmodelle:
In kreativen Milieus entstehen neue Formen der räumlichen, sozialen und funktionalen Verflechtung von Arbeit, Wohnen, Konsum und Freizeit. Bevorzugt werden fließende Übergänge zwischen Erwerbsarbeit, Freizeit, Hobby und ehrenamtlicher Tätigkeit. Im Arbeitsalltag spielen Flexibilität und Abwechslung eine große Rolle. Viele der Kulturschaffenden und Kleinstunternehmer sind durch Kooperationen, Tauschgeschäfte und gegenseitige Hilfestellungen miteinander verbunden. Die wirtschaftlichen Beziehungen untereinander beschränken sich nicht auf reine Zulieferfunktionen: es herrscht ein partnerschaftlicher Arbeitsstil mit freiwilligem Austausch von Informationen. Gegenseitige Inspiration und Kooperation schaffen ein angenehmes Arbeitsumfeld.
Projektbezogene Kooperationen:
Projektbezogene Teams verbessern den Marktauftritt. Sie können sich sehr flexibel an die jeweilige Marktlage und Auftragsgröße einstellen. Obwohl es sich um Kleinstunternehmen handelt, können diese damit eine hohe Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte erreichen.
Soziales Umfeld, Sicherheit:
Kulturwirtschaftliche Nutzungen schaffen Anziehungspunkte für das Publikum. Es kommt zu einer Belebung des Straßenbildes. Es entstehen neue Anziehungspunkte (regelmäßige Märkte, Nutzung der Erdgeschosszonen). Der verstärkte Publikumsverkehr verbessert subjektiv und objektiv das Sicherheitsempfinden. Der Straßenraum erscheint gepflegter und schreckt nicht mehr Marktteilnehmer ab, denen an einer guten Adresse gelegen ist.
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