Ernst Becker aus den Frühzeiten der Fliegerei: Später nach einem Wechsel der Perspektive als Kreativer, der für sich die Freude am Fotografieren und Malen entdeckt und sich diese für sein ganzes Leben bewahrt hat, schöpft er aus einem reichen Fundus aus Erlebtem, Erfahrenem, Fotografiertem, Gemaltem.
Der Kriegsgefangene,
ein Kreativer,
der mit einfachsten Mitteln, dessen ungeachtet
mit viel innerer Freude und Hingabe
die zumeist stillen Schönheiten des Alltäglichen
gemalt und fotografiert hat.
Zukunftsahnungen:
So dunkelblau
ist dieser Himmel nicht,
als dass er dir nicht leise
in die Seele schnitt,
denn in dem klaren Sonnenlicht
schwingt schon die Ahnung eines fernen Frostes mit.
Von oben, wo die farbenlose Helle
sich viele tausend Male in sich selbst verliert,
stürzt jeder Tag wie eine weiße Welle,
die jedesmal ein Stück vom Sommer dir entführt.
Ist es so stille, weil der Wind nicht geht,
ist es nicht, als seien Freunde heimlich fortgegangen.
Als ob die Blumen, deren Atem steht,
um letzter Schönheit willen,
still den Tod empfangen.
So gibt es Liebe, die sich ganz verschwendet,
in immer neuen Farben brennend,
selber sich zerstört.
Und dem Geliebten, wenn das Fest geendet,
für immer scheidend, ohne Ende angehört.
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