Angesichts sich immer schneller und immer höher auftürmender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme sind manche Denker und Experten der Meinung, dass ihr Ideenschrank mittlerweile leer sei, dass ihr Hauptstrom von Ideen sich für eine umfassende Lösung in Dutzende von kleinen Bächen und Bächlein so sehr aufgesplittert hat, dass er an einigen Stellen bereits ausgetrocknet ist. Als Ursache ihrer Verwirrung nennen Intellektuelle neue Umstände oder den unvorhersehbaren Lauf der Geschehnisse. Auch manche Akademiker haben nur noch eher eng begrenzte Anschauungen von der Wirklichkeit und sind daher nicht fähig, mit den großen Problemen der Gegenwart fertig zu werden, es fällt ihnen zumindest immer schwerer, schlüssige und nachhaltige Lösungswege zu finden oder aufzuzeigen. Handelt es sich hierbei doch um systembedingte Probleme, was bedeutet, dass sie eng miteinander verknüpft und voneinander abhängig sind. Und, dass ihnen mit einer fragmentarischen Herangehensweise nur schwer beizukommen ist. Fragmentarisches Vorgehen löst nicht alle Schwierigkeiten, sondern schiebt diese im komplexen Gewebe gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Beziehungen nur hin und her. Einer Lösung kommt man näher, wenn die Struktur des Gewebes selbst geändert wird, was wiederum aber tiefgreifenden Umwandlungen nötig machen würde.