Ist die Menge vorhandener Informationen zu umfangreich, erfordert es, diese Vielfalt zu reduzieren und handhabbar zu machen. Man muss Schwerpunkte setzen und abstrahieren, d.h. zwischen wichtigen und weniger wichtigen Aspekten unterscheiden. In einer Vielzahl von Fällen müssen die dafür notwendigen Kriterien noch vorher entwickelt werden. Sind sie einmal gewählt worden, müssen sie regelmäßig überprüft und hinterfragt werden. Haben sie sich als nur noch bedingt (oder gar nicht) tauglich erwiesen, muss man sie ändern. Der notwendige Schwerpunktwechsel verlangt, sich inmitten einer unüberschaubaren Situation erneut mit Grundsatzfragen zu beschäftigen.
Der Informationsflut kann man weiter durch die Zusammenfassung von Teilprozessen zu übergeordneten Einheiten begegnen: eine Vielzahl von Einzel-Tatbeständen als Ganzes betrachten. „Diese Form der Gestaltbildung erleichtert die Möglichkeit, Vergleichbares und Übertragungsmöglichkeiten zwischen äußerlich unterschiedlichen, jedoch strukturähnlichen Situationen zu erkennen und zu nutzen“.