Kaum jemand blickt noch durch, wie alle diese neuen Apparate die Welt verändern und was sie mit ihren Benutzern machen: mit jenen, „die unaufhörlich analysiert und optimiert werden, und auch mit jenen, die glauben, sich den Veränderungen durch Nichtbenutzung entziehen zu können.“ Auf dem Weg zur globalen Digitalkommune könnte es aber durchaus sein, dass Menschen sich hierbei ihre Daten nicht mehr auf Dauer wegnehmen und für kommerzielle Zwecke benutzen lassen. Die Welt wird sich auch kaum dadurch retten (verbessern) lassen, indem eine Informatikerkolonie laufend neue Apps gegen Alltagsprobleme programmiert. Es scheint ein Punkt erreicht, an dem verschiedenste Thesen aufeinanderprallen: beispielsweise erdachte Szenarien von übermorgen, die man erst nach Jahrzehnten widerlegen könnte, d.h. erst dann, wenn es zu spät ist, an den Entwicklungen noch etwas zu ändern. Vor solchem Hintergrund wären manche Nostalgie und Rückbesinnung eher von Vorteil. Weiterführende Analysen, Dokumentationen und Publikationen von Jörg Becker auf den Autorenseiten und Buchshops von Amazon, Books on Demand oder xinxii.