Der Weg zu einem umfassenden System der Standortökonomie zwingt zu logisch sauberem Denken, zu konsequent strukturierter Vorgehensweise sowie zu vernetztem Denken: in einer vernetzten Stadt liegen mehrere Schichten von Netzen übereinander, die sowohl vertikal als auch horizontal miteinander kommunizieren. Vernetzung bringt Dynamisierung mit sich, die die Bewohner einer Stadt näher aneinander rückt. Im digitalen Workflow entstehen neue Gemeinschaften wie Car-Sharing-Modelle, Urban-Garden-Communities, Co-Working-Spaces, Time-for-Care-Projekte oder Crowdfunding-Initiativen. „Kooperative Finanzierungsmodelle treten den Kommunen bei und beteiligen die Menschen an der Raumplanung. Der Bürger wird zum Stadtgestalter“. Die Intensität der Kommunikation zwischen der Standort-Wirtschaftsförderung und potentiellen Investoren wird sich in Zukunft weiter verstärken. Potentielle Investoren haben das größte Interesse daran sowohl die Visionen und Ziele als auch ggf. anzutreffende Standortfaktoren einschließlich aller Erfolgsindikatoren zu verstehen. Hierfür ist eine entsprechende Bereitstellung geeigneter Informationen seitens des Standortes unverzichtbar. Voraussetzung hierfür ist, dass der Standort über alle Fakten im eigenen Bereich genauestens informiert ist, Zahlen transparent aufbereiten und offen kommunizieren kann. Eine Standortbilanz ist in diesem Zusammenhang ein äußerst effektives Instrument.