Wachsende Standorte können mit den ebenfalls wachsenden Ressourcen mögliche Defizite wesentlich besser beseitigen, bei schrumpfenden Standorten dagegen schmelzen finanzielle Mittel und Handlungsspielräume ab. Mit aktuellen Innovationen im Zuge der Digitalisierung und dem Wandel der Mobilität werden sich die Städte deutlich schneller verändern, intelligente Fahrzeuge und Mobilitätssysteme (Planungs- und Einrichtungszeiten für Stadtstrukturen sind eher träge) werden Stadträume effektiver nutzen. Damit könnten in verdichteten Städten zusätzliche Potenzialflächen für andere Nutzungen, wie beispielsweise Grünflächen, öffentliche Plätze oder Innenentwicklungen, entstehen. Alle Faktoren eines Standortes müssen daher so vollständig und umfassend wie möglich/nötig identifiziert, erfasst, bewertet, quantitativ gemessen und bilanziert werden (Anmerkung: bei Analyse von 25 Standortfaktoren, von denen jeder mit jedem zusammenhängt, gäbe es rein rechnerisch betrachtet n !, d.h. 25 Fakultät = 1*2*3.........*25 Kombinationsmöglichkeiten, Analysesituationen).