Krisen sind immer von Menschen gemacht: Wissenskrise = Personalkrise = Auswahlkrise?, Personalmanagement hat viel mit Wissen zu tun, 360-Grad Rundumblick mit Handlungsportfolio: Personalbilanzen bündeln Potenziale und schließen Bewertungslücken. Wissensmanagement ist Chefsache: Wissen entwickeln heißt Fähigkeiten entwickeln, Erfahrungswissen ist eine stabile Währung. Wer junges, qualifiziertes Personal sucht, muss dafür weite Wege gehen. Die sogenannte Millennial-Generation wünscht sich kleine Teams und Freiheiten bei der Gestaltung der Arbeit. Wenn aber die begehrten Talente erst einmal auf der Gehaltsliste stehen, fehlt es oft an klaren (und richtigen) Vorstellungen, wie mit ihnen weiter zu verfahren ist. Unternehmen wollen künftig mehr wie lockere Startups agieren und rufen den Kulturwandel aus. Also weg mit starren Abteilungsgrenzen: im Sinne einer Schwarmintelligenz soll sich jeder mit jedem vernetzen. Agil ist das neue Zauberwort. Zukunft darf nicht mehr nur die Fortsetzung der Vergangenheit mit anderen Mitteln sein. Entwicklungen sollen so schnell es nur irgend geht auf den Markt kommen, notfalls nachgebessert werden, wenn in der Alltagspraxis Fehler auftauchen. Die Devise: mehr Mut zu Versuch und Irrtum. Gesetzt wird auf das Prinzip „fail fast“ – wenn schon scheitern, dann aber bitte schnell. Auch das Personalmanagement unterliegt einem dynamischen Wandel und Anpassungsdruck: insbesondere der Umgang mit Wissen als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor, d.h. die Wettbewerbsfähigkeit wird vom bewussten und gezielten Umgang mit diesem immateriellen Rohstoff abhängen: den Wert eines Unternehmens ermittelt man immer mehr dadurch, indem man auf das Verhältnis von Daten, Informationen und Wissen schaut.