Self Publishing hat Autoren viele Freiheiten und neue Märkte beschert: es befreit von frustierenden Anfragen bei Verlagen und bringt höhere Margen. Wer sein Buch (oft kostenlos) bei einem der spezialisieren Dienstleister einstellt bekommt vielfach bis zu siebzig Prozent des Netto-Verkaufspreises, die weltweite Veröffentlichung in unbegrenzter Auflage dazu (ohne weitere Grundgebühren). Der Eigenverleger muss hierfür seine Nutzungsrechte auch nicht abtreten oder sich um die Abrechnung kümmern. Dem Eigenverleger wird also der Einstieg in einen aufstrebenden Markt erleichtert. Das größte Manko dürfte die fehlende Werbung sein, d.h. dem Eigenverleger mangelt es sowohl an Verlag als auch an Buchhändler, die ein Buch wenigstens initial bekannt machen. Eigenverleger von Sach- und Fachbüchern dürften aber bereits aus ihrer Arbeit mit traditionellen Verlagen daran gewöhnt sein, dass diese keinen oder nur einen geringen Teil ihrer (ohne schmalen) Werbebudgets für diesen Bereich verwenden wollten. Unabhängig von Verlag oder Dienstleister sollte der Eigenleger daran arbeiten, dass Cover, Inhaltsangabe und Klappentext Interesse zu wecken vermögen.