Einmal Gelerntes immer wieder nutzen: Jeder ehemalige Besucher einer Schule hat für sich betrachtet wohl anderes in sein Leben mit hinaus genommen. Vielleicht blieb ihm aus vielen Deutschstunden so eines für immer im Gedächtnis haften, nämlich: Einleitung – Hauptteil – Schluss als eine mit strenger Konsequenz immer wiederholte Vorgabe für Klassenaufsätze. Was er damals noch nicht wusste, nicht wissen konnte: Dass die Befolgung dieser simplen Regel ihm später einmal von großem Nutzen sein könnte. Doch schon während Schulzeiten ist mancher damit nicht schlecht gefahren. Denn besonders in deren letzten Jahren wurde vielleicht so mancher mehrstündige Klassenaufsatz abverlangt (das Fach Deutsch hatte vor vielen Jahren in jedem Lehrplan noch ein großes Gewicht). Was manchem für sein Leben als Erkenntnis aus der Regel „Einleitung-Hauptteil-Schluss“ verblieb und man sich immer wieder sagte: Versuche, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen! Jede Investition in Gedanken vor einer eigentlichen Ausführung trägt meist im Nachhinein eine hohe Rendite. Versuche zuerst, dich auf ein Thema einzustimmen (Einleitung). Ist das eigentliche Thema durch (Hauptteil), versuche es noch einmal kurz zu rekapitulieren (Schluss). In amerikanischen Firmen sprach man hierzu später von Management Overview. Oft zeigt sich erst später, wie wichtig Schulzeiten für das späteres Leben waren. Viele der bereits in dieser Zeit gestellten Weichen zeigen erst später, in welche Richtung sie eigentlich geführt haben. Keinem Schüler, der in die Berufswelt hinaustritt, wird die Erkenntnis erspart bleiben, dass da noch viel mehr ist. Die Wissensnoten in seinem Abgangszeugnis sind allenfalls ein erster Anfang. Aber sie sind auch das Fundament für die nächsten Entwicklungspotenziale.
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